„Die Arier“ - Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit der  Regisseurin

In der NS-Weltanschauung wurde der Arier (= Angehöriger der wertvollsten Rasse) stets als groß, blond und blauäugig dargestellt.
Für ihren Film „Die Arier“ hat sich die Regisseurin Mo Asumang auf die Suche nach Ariern gemacht. Ihr Weg führt die Filmemacherin dabei in den Iran, zu einem Hirtenvolk, deren Bewohner als Arier gelten und weder deutsch, noch „groß, blond und blauäugig“ sind.  
Während ihrer Spurensuche sucht die Filmemacherin auch mehrfach die Begegnung mit Rassisten verschiedener Nationalitäten. So mischt sie sich auf einer Demo unter Rechtsextreme oder trifft in den USA zum Beispiel Mitglieder des Ku-Klux-Klans. Sie begegnet also bewusst Menschen, die sie nur aufgrund ihrer Hautfarbe hassen und setzt sich mit ihnen auseinander.  
Begleitet von lediglich zwei Kamerafrauen konfrontiert sie Rassisten mit scheinbar arglosen Fragen, indem sie von ihnen wissen möchte, was diese denn gegen Schwarze haben oder was sie ihnen überhaupt getan hätten.
Damit will die Regisseurin Mo Asumang, die auch als Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Synchronsprecherin, Filmproduzentin und Autorin tätig ist, ein Zeichen gegen Nazis setzen und Aufklärungsarbeit leisten, besonders auch unter Jugendlichen.   
Aus diesem Bestreben heraus präsentierte Mo Asumang  am 19. Juli 2017 ihren Film auch vor jeweils zwei 9. Klassen an unserer „Schule ohne Rassismus“, um im Anschluss daran, zu einer Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern überzugehen.
Ein besonderer Dank für diese gewinnbringende Vorführung gilt neben Frau Mo Asumang – Herrn Arno Speiser von der regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus sowie natürlich „Neustadt lebt Demokratie“, vertreten durch Frau Anna Schätzler und Herrn Martin Neumann, für die Förderung dieser Veranstaltung.

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