„digital handeln“ als Alltagskompetenz ist eine grundlegende Bildungsaufgabe und um Schüler und Schülerinnen hinsichtlich eines sachgerechten, selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgangs in einer multimedial geprägten Gesellschaft, fit zu machen, war es ideal, dass Herrn Philipp Reich, Medienpädagoge und Leiter des Jugendmedienzentrums T1 in Tannenlohe, am Dienstag, 31. Mai 2022 für die Klasse 6a einen Workshop leitete.

Zu Beginn erhielten alle durch den Imagefilm „Das ist das T1“ grundlegende Informationen über das Arbeitsfeld und die Aufgaben des grenzüberschreitenden Medienzentrums. Anschließend kamen die Schüler und Schülerinnen mit dem Medienpädagogen durch eine digitale Umfrage via Plickers gut ins Gespräch über die Items: „Ich nutze whats app“; „Ich bin auf Instagramm“; „Ich bin auf YouTube“; „Ich spiele Handy, Konsole, Tablet, Computer“ und „Ich verbringe jeden Tag so viele Stunden vor dem Bildschirm“ wobei die Antwortalternativen entweder „Ständig, mehrmals am Tag, manchmal, nie“ oder „Mehr als zwei Stunden, weniger als zwei Stunden, manchmal, nie“ waren. Tipps zur Selbstkontrolle (Autoplay deaktivieren, Timer stellen, …) und Anleitungen zur sicheren Passworteinstellung erhielten die jungen Realschüler anschließend. Möglichkeiten von Einstellungsvarianten über private Konten und die Nutzung des eingeschränkten Modus bei verschiedenen Apps sowie den sogenannten Sägeblatteffekt aufgrund von Konzentrationsstörungen durch Unterbrechungen wurden im Anschluss vermittelt. Auch über die Eventualitäten der Bildmanipulation auf Fotos und in Videos sowie über Fakenews wurden die Sechstklässler aufgeklärt. Über den „Fakefinder School“ lösten die Schülerinnen und Schüler paarweise am I-Pad Aufgaben zu verschiedenen gefälschten Informationen im Internet und lernten die Quellen von Nachrichten kritisch zu überprüfen. Im Nachhinein gaben die Schüler*innen mit dem Fünf-Finger-Feedback durchaus positive Rückmeldungen zu dieser Veranstaltung. Besonders interessant waren die rege Beteiligung und hohe Aktivierung während dieser drei Stunden – das motiviert für die Zukunft.