Alte Lok in neuen Farben

Die Künstlerklasse 6b hat vergangene Woche, vom 08.10. - 12.10., ein großes Kunstprojekt in Weiden beim PFA-Gelände verwirklicht.
Als Ausschreibung der Stadtwerke Weiden konnten Schülerinnen aus dem Wahlfach Schulhausgestaltung ihre Entwürfe zur Bemalung einer Trafostation letztes Schuljahr einreichen. Schnell entwickelten sie die Idee einer alten Dampflok, die durch einen Tunnel fährt. Die vier verschiedenen Ansichten des rechteckigen Gebäudes wollten sie mit der Vorderansicht einer Lokomotive, der Rückansicht des Wagons und an den langen Seiten jeweils der Seitenansicht des Zuges und des Tunnels mit Landschaft im Hintergrund bemalen. Besonders Josefa Graser und Franziska Keller konnten mit ihren Vorzeichnungen überzeugen, welche dann auch für das endgültige Bild verwendet wurden.
Auf die vielen Vorschläge sind in diesem Schuljahr die Schüler der Künstlerklasse 6b sofort begeistert eingestiegen und haben ihre eigenen Ideen zur farbigen Ausgestaltung sowie das Anbringen eines Lobko-Graffitis an der Mauer mit eingebracht.
In der Woche der Malaktion hatten wir traumhaft sonniges Wetter. Die Sonne hat uns allerdings die Idee der Vorzeichnung mit Hilfe von Tageslichtprojektoren durchkreuzt. Aber unsere talentierten Schüler konnten die Skizzen trotzdem freihändig auf die meterlange Mauer übertragen. Bestückt mit vielen Pinseln, Malbechern, Wassereimern und Klebeband schritten sie zusammen mit den Kunstlehrerinnen Frau Gröger und Frau Palmer voller Motivation zur Tat.
Vor Ort erhielten wir tatkräftige Unterstützung von den Stadtwerken, dem Bayernwerk, unserer Schulleitung, dem Cash Getränkemarkt und den Regenbogen-Werkstätten des HPZ. Die Stadtwerke finanzierten alle Materialien und haben unsere Fahrtkosten mit dem Linienbus übernommen. Vom Bayernwerk bekamen wir vor Ort alle Farben gestellt und spontane Hilfe, als wir noch Nachschub brauchten. Frau Sebald und Frau Fels besuchten uns und überraschten uns mit Getränken und Süßigkeiten. Beim Getränkemarkt durften wir viele Kisten ausleihen und konnten so den oberen Teil der Trafostation erreichen. Von den Werkstätten bekamen wir viele Eimer Wasser und durften die Sanitäranlagen nutzen. Ohne diese Hilfe hätten wir unmöglich in der kurzen Zeit die Aktion realisieren können. Vielen Dank dafür!
Am Ende mussten wir feststellen, dass eine Woche Zeit gerade so ausgereicht hat. Bis zur letzten Minute hielten wir am Freitag den Pinsel in der Hand und haben das Motiv ausgebessert und vervollständigt. Jetzt sind wir ziemlich stolz auf unsere Trafostation und haben uns alle mit unserem Kürzel an der Rückseite verewigt.

 

 

 

 

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