Nacht des Grauens – wir gedenken der Opfer

„Erinnern, Gedenken, Mitgehen – 80 Jahre Reichspogromnacht“ unter diesem Motto bereiteten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zusammen mit Fr. Riedel im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts eine kleine Ausstellung vor. Diese versucht an die Gräueltaten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zu erinnern, die die Nationalsozialisten an jüdischen Menschen verübten. – Auch bei uns: Juden wurden gedemütigt, verletzt, verhaftet oder sogar getötet. Jüdische Häuser und Geschäfte wurden verwüstet, Gotteshäuser brannten lichterloh in ganz Deutschland – und die Feuerwehr sah zu und schützte nur die Nachbarhäuser. Unschuldige Menschen wurden mitten in der Nacht völlig ahnungslos aus den Betten gerissen und in ihren Nachthemden durch die kalte Novembernacht getrieben – so auch der 13-jährige Weidner Hermann Hausmann. „Dea Manni hot vielleicht Angst g'habt", so berichtet später sein Lehrer. Das Schicksal des Weidner Jungen endet schließlich im KZ, wie jenes von sechs Millionen!! anderer Juden. Wir gedenken der Opfer! Erst brannten Bücher, dann Synagogen und schließlich sogar Menschen in und aus ganz Europa.   NIE WIEDER   darf sich dieser Wahnsinn wiederholen. Die Lobkowitz Realschule ist eine Schule ohne Rassismus – eine Schule mit Courage. Sie heißt alle Menschen herzlich willkommen – egal welcher Hautfarbe, Rasse oder Religionszugehörigkeit. Sie bemüht sich um eine aktive Friedenserziehung im Sinne der Demokratie. Sie erinnert immer wieder an Grund- und Menschenrechte, die für alle Menschen in unserem Land gelten. Sie geht mit der Geschichte, läuft aber nicht vor ihr davon, sondern stellt sich mutig der Verantwortung – auch 80 Jahre danach – heute.

 

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