An der Lobkowitz-Realschule Neustadt hat sich in diesem Schuljahr eine neue Arbeitsgemeinschaft etabliert, die bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern großen Anklang findet: die Brettspiel-AG. Unter der Leitung von Frau Suttner treffen sich die Jugendlichen der 6. und 9. Jahrgangsstufe alle zwei Wochen am Donnerstagnachmittag, um gemeinsam in die Welt der analogen Spiele einzutauchen.
Ob beim Zusammenstellen einer Piratencrew in Captain Flip, dem Errichten mittelalterlicher Städte in Carcassonne oder beim kreativen Zeichnen und Raten im Krakel Orakel – die Mitglieder der AG haben bereits einige spannende Abenteuer erlebt. Und das Schuljahr hält noch zahlreiche weitere Herausforderungen bereit.
Dank einer großzügigen Förderung durch den „Verein Spiel des Jahres e.V.“ konnte der Förderverein der Schule eine Vielzahl aktueller und empfehlenswerter Brett- und Kartenspiele anschaffen. Das Förderprogramm unterstützt öffentliche Einrichtungen, um das Spiel als Kulturgut zu stärken – ein Ziel, das auch an unserer Schule verfolgt wird.
Im Mittelpunkt der AG steht der Spaß am Spielen. In einer Zeit, in der schulischer Druck und digitale Ablenkungen oft überwiegen, bieten Brettspiele eine wertvolle Möglichkeit, abzuschalten und gemeinsam Zeit zu verbringen. Ganz bewusst wird auf analoge Spiele gesetzt – Handys bleiben außen vor, und als Timer dienen klassische Sanduhren.
Doch der Nutzen des Spielens geht weit über den reinen Spaß hinaus. Brettspiele fördern Teamarbeit, Kommunikation und strategisches Denken. Sie stärken die sozialen Fähigkeiten, regen die Fantasie an und schulen die Konzentration. Nicht selten entstehen dabei neue Freundschaften und kreative Ideen.
Dass Brettspiele derzeit eine wahre Renaissance erleben, zeigt auch der Besucherrekord der internationalen Spielemesse „Spiel Essen 2025“. Immer mehr Menschen entdecken das gemeinsame Spielen wieder als wertvolle Freizeitbeschäftigung.
Unter dem Weihnachtsbaum lag bei dem einen oder anderen Mitglied der AG ein neues Spiel. Denn die Begeisterung fürs Spielen ist ansteckend – und sie verbindet Generationen.

